Werkstatt II.II.3

Werkstatt II.II.3

Keynotes mit den Schwerpunkten MOTRA-Radikalisierungsmonitoring und gesamtgesellschaftliche Kriminalprävention des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern

30. Juni
10:3011:30

Werkstatt II.II.3

Keynotes mit den Schwerpunkten MOTRA-Radikalisierungsmonitoring und gesamtgesellschaftliche Kriminalprävention des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern

Keynote - MOTRA-Radikalisierungsmonitoring: Zunehmende Offenheit für extremismusaffine Weltsichten in einer mehrheitlich prodemokratischen Gesellschaft.

Es werden aktuelle Befunde aus dem Radikalisierungsmonitoring des MOTRA-Verbundes vorgestellt. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der seit Jahren fortwährende Polykrisen-Modus Niederschlag in einem zunehmend angespannteren Gesellschaftsklima findet, in dem sich zusehends eine Affinität zu extremismusaffinen Weltsichten entfaltet. Dies findet u.a. Ausdruck in wachsenden Fallzahlen politisch und religiös motivierter Kriminalität. Das Radikalisierungsgeschehen vollzieht sich allerdings in Teilregionen und Teilgruppen der Bevölkerung unterschiedlich und zum Teil gegenläufig. Dieses Geschehen - dies ist ein positiver Befund - vollzieht sich in einer weiterhin weit überwiegend prodemokratisch eingestellten Gesellschaft. Die Befunde des MOTRA-Monitorings legen einige konkrete praktische Implikationen nahe, die zur Diskussion gestellt werden.

Keynote - Gesamtgesellschaftliche Kriminalprävention des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern vor dem Hintergrund der Erfahrungen und der Bedeutung des 31. Deutschen Präventionstages

Keynote - Gesamtgesellschaftliche Kriminalprävention in Mecklenburg-Vorpommern

Im Schulterschluss mit der Landespolizei konnten die gesamtgesellschaftlichen Netzwerkpartner des LfK in verschiedenen Vortragsformaten ein breit aufgestelltes Portfolio vorstellen: ob Schule und KI, Sport und Kriminalprävention, Häusliche Gewalt, Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt in Schule und Sport, Mediensicherheit, Gewalt in der Pflege, demokratiegefährdende Strukturen und Akteure, kommunale Präventionsarbeit - um nur einige Beispiele zu nennen. In der Ausstellermesse hatte der LfK gleichfalls die Chance erhalten, als „MV Meile“ Präventionsangebote und Verbände/Organisationen/Vereine zu präsentieren. Neben den vielfältigen Präsentationen der Kolleginnen und Kollegen aus MV hat das LfK-Netzwerk die Gelegenheit ergriffen, selber von dem fachlichen Austausch und dem Netzwerken mit den bundesweiten und internationalen Partner*innen zu profitieren. Die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen stellen auch in M-V die Kriminalprävention vor große Herausforderungen. Den 31. Deutschen Präventionskongress als Plattform und Chance für die Arbeit des LfK zu nutzen, war ein wichtiges Ziel dieser Partnerschaft!

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